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Das Ansehen eines Internet-Bildes kann PC mit Virus infizieren Christoph Fischer, Sicherheitsexperte aus Karlsruhe warnt vor einer gefährlichen Sicherheitslücke in Microsoft Windows Betriebssystemen. Die Auswirkungen dieser Sicherheitslücke lassen sich derzeit noch nicht genau abschätzen. Es wird daher dringend empfohlen, alle von Microsoft bereitgestellten Security-Patches umgehend zu installieren. Zahlreiche Sicherheitsexperten haben in der vergangenen Nacht (05. auf 06. Januar 2006) erneut vor einer äußerst gefährlichen Sicherheitslücke in Windows gewarnt. „Alle Windows-Nutzer sollten sich unverzüglich den von Microsoft erst vor wenigen Stunden bereitgestellten Patch zum Schließen der WMF-Sicherheitslücke herunterladen“, sagte der Karlsruher Virenexperte Christoph Fischer. „Die Auswirkungen des seit einigen Tagen kursierenden Schädlings lassen sich noch gar nicht abschätzen.“ Die am 27.12.2005 bekannt gewordene Lücke hat sich bereits am Tag danach ein Schadprogramm zu Nutze gemacht, dadurch das es sich in Bilder und/oder Banner auf beliebigen Websites im Internet eingenistet hat. „Das Verheerende daran ist, dass sich der Trojaner bereits beim Anschauen eines infizierten Bildes verbreitet“, sagte Christoph Fischer. „Und das kann überall in jedem Bild im Internet sein.“ “Trojanische Pferde sind Schadprogramme, die sich vom Anwender unbemerkt einschleichen und Daten auf den gekaperten Rechnern ausspähen oder weiterleiten. Über die infizierten Rechner würden anschließend so genannte Phishing-Aktionen gestartet. Unter den Geschädigten befänden sich unter anderem bereits über 200 Banken weltweit”, sagte Fischer. Die Lücke sei im so genannten Windows Media File (WMF) des Betriebssystems entdeckt worden. Nach Medienberichten hatte Microsoft die Lücke zunächst als wenig gefährlich eingestuft. Allerdings hatte bereits vor zwei Tagen auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) vor der Schwachstelle gewarnt. Microsoft bietet inzwischen einen Security-Patch zum Beseitigen der Sicherheitslücke für die Betriebssysteme Microsoft Windows 2000, XP und 2003 Server an. “Für Microsoft Windows ME und 98, die ebenfalls betroffen seien, gebe es derzeit keinen offiziellen Schutz”, sagte Fischer. Weitere Informationen zu diesem Thema:
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