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Phishing-Attacken im März 2006 auf höchstem Stand Wie die Sicherheitsexperten von Kaspersky Labs bekannt geben, sind im März 2006 mit Abstand die meisten Phishing-Attacken seit Aufzeichnungsbeginn registriert worden. Im März 2006 wurden mehr als 18.000 (in Worten: achtzehntausend) Pishing-Attacken registriert, das ist einsamer Rekord. Es wurden durch Kaspersky Labs insgesamt 18.480 unterschiedliche Angriffe gezählt. Die höchste Anzahl der WorldWideWeb identifizierten Phishing-Websites beläuft sich auf 9715 und wurde im Januar 2006 erreicht. Die Angreifer nutzen dabei laut Kaspersky Labs die derzeit existierenden Sicherheitslücken im Internet Explorer. Dazu zählen unter anderem die „Zero Day“-Sicherheitslücke aus dem März dieses Jahres. Von den Attacken waren besonders die Anwender betroffen, die allzu sorglos jede Website im Internet besuchen oder neugierig darauf sind, was sich hinter dem nächsten Link befindet. Eine der kreativsten Attacken sei eine BBC-ähnliche Seite gewesen, welche die „createTextRange“-Lücke des Internet Explorers ausnutzte. Eine neue Variante biete die VoIP-Technologie. Den PC-Nutzern wird eine eMail zugesendet, in der eine Telefonnumer enthalten ist. Die ahnungslosen Opfer werden dann zu einem VoIP-Service verbunden, der wie die Hotline einer Bank klingt. Hier fordert sie eine Stimme auf persönliche Details preiszugeben. Bis dato entdeckten Sicherheitsexperten zwei solcher Angriffe.
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