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BSI warnt vor Viren zur Fußball-WM 2006 Während des 7. Datenschutzkongresses in Berlin warnte der Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Herr Dr. Udo Helmbrecht vor Hackern, die mit Computerviren und anderen Schadprogrammen das Weltereignis dazu nutzen werden, ihre kriminellen Machenschaften durchzuführen. Herr Dr. Helmbrecht sagte dazu: “Hacker nutzen wichtige Ereignisse wie die Fussball-WM, um Computerviren zu verbreiten.” Die werden in den meisten Fällen versuchen, Ihre Computerviren und anderen Schadprogramme mittels einer eMail an den “Mann” zu bringen. Wird diese eMail oder ein eventueller Anhang vom PC-Anwender geöffnet, wird das Schadprogramm (meistens ein Trojaner) unbemerkt auf dem PC-System installiert. Nach der Installation werden unbemerkt Zugangsdaten und andere wichtige Informationen auf dem PC-System ausspioniert und den Hacker übermittelt. Das Hauptangriffsziel sind dabei Zugangsdaten von Bankkonten, PINs und TANs sowie Kreditkarteninformationen. Die erste eMail dieser Art wurde Anfang Mai 2006 entdeckt. Die eMail und damit der Trojaner tarnte sich als WM-Spielplan. Bereits letztes Jahr wurde mehrmals versucht im Zuge der Auslosung von WM-Tickets, die Arglosigkeit der Fans auszunutzen. Damals handelte es sich um einen Computer-Wurm (SOBER), der sich als Benachrichtigung über die WM-Ticketauslosung tarnte. Herr Dr. Helmbrecht führte dazu aus: "Internetnutzer müssen aufpassen, welche Dateien und Mailanhänge sie öffnen, Schutzsoftware, die für Privatnutzer meist kostenfrei zur Verfügung steht, kann die Gefahr verringern. Aber fürs Internet müssen Firewall und Virenschutz stets auf dem aktuellen Stand sein". Es wird daher dringend angeraten, während der Fußball WM besonders darauf zu achten, dass die Virenschutzprogramme und die Firewalls immer auf dem aktuellsten Stand sind und mit eMails von unbekannten Absendern vorsichtig umgegangen wird.
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