Sparkassen-Kunden sind Phishing-Angriffen ausgesetzt

Das Bundeskriminalamt warnt Sparkassenkunden vor eMails, die zum Phishing der Kontodaten und Zugangsdaten genutzt werden. Derartige eMails werden in letzter Zeit massanhaft von unbekannten Angreifern versandt.

Die eMails enthalten einen Hinweis auf die Verschärfung der bankinternen Sicherheitsmaßnahmen und fordern den Kunden auf, einen in der eMail befindlichen Link anzuklicken. Das Ziel ist in diesem Fall ein Server in asiatischen Raum. Auf diesem Server hab en die Angreifer eine gefälschte Website der Sparkasse hinterlegt, die dazu auffordert die Kontonummer, die PIN und darüber hinaus die Postleitzahl und den Wohnort eingegeben.

Auffallend bei dieser Atacke ist, dass sich die eMails an Empfänger richten, die das alte PIN/TAN- Verfahren und das neue ITAN-Verfahren (bei dem jeder ITAN eine dedizierte Nummer zugeordnet ist) einsetzten. Da auch diese dedizierte Nummer eingegeben werden soll, kann auch in diesen Fällen eine unberechtigte Überweisung durchgeführt werden.

Das BKA ist derzeit damit beschäftigt in Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden, die zügige Deaktivierung dieser Server zu veranlassen. Grundsätzlich ist es auf jeden Fall sinnvoll, derartige eMail nicht beantworten und seine Kontodaten inkl. PIN und TAN (ITAN) irgendwo einzugeben. Keine Bank der Welt würde diese Daten bei seinen Kunden abfragen.
Quelle: TecChannel-News vom 09.06.2006


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