Firefox Sicherheitslücken ein Scherz?

Nach einer Meldung von CNet wurden im Internet Browser Firefox angeblich 30 zum Teil hoch kritische Sicherheitslücken entdeckt. Die Hacker Mischa Spiegelmock und Andrew Wbeelsoi haben diese auf ToorCon 2006 vorgeführt. Inzwischen haben sich die Sicherheitslücken jedoch als Scherz herausgestellt.

Der Internet-Wurm nutzt ebenfalls die bekannte Sicherheitslücke des Security-Patch MS06-040. In diesem Fall werden jedoch speziell die Internet-Ports 139 und 445 zum Angriff genutzt. Es wird daher dringend dazu geraten, falls die Patches noch nicht installiert worden sind, die nachzuholen oder zumindest die Internet-Ports 139 und 445 für den Internet-Verkehr zu sperren.

Die beiden Spezialisten behaupten weiterhin, mehr als 30 Sicherheitslücken in Firefox gefunden zu haben. Die Hacker gaben an, dass sich die Lücken auf die Implementierung von Javascript in Firefox beziehen und Stack Overflows hervorrufen. Ins Detail gingen Spiegelmock und Wbeelsoi allerdings nicht. In der Community wird über ein baldiges Firefox-Update spekuliert.

Inzwischen rudern die Hacker zurück und geben zu, keine 30 Lücken für Firefox gefunden zu haben. Die Aussage, dass die Lücken irreparabel seien, stimme ebenfalls nicht.
Quelle: TecChannel-News vom 02.10.2006


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