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Warnung vor gefälschten Provider-Rechnungen Nach der Warnung vor gefälschten GEZ-Rechnungen, warnt jetzt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn vor gefälschten Provider-Rechnungen. Diese werden derzeit massenhaft per Spam-eMail versandt. Sollten Sie mit dem Internet Explorer auf eine speziell präparierte Webseite treffen, könnte das zum Verhängnis werden. Die Schwachstelle erlaubt das Ausführen beliebigen Codes und wird bereits aktiv ausgenutzt. Öffnet der Anwender die vermeintliche Rechnung im Anhang, so starte er eine als PDF-Dokument getarnte ausführbare Datei. Dadurch könnten sich schadhafte Programme auf dem Rechner installieren. In der angeblich vom Internetanbieter 1&1 stammenden eMail heißt es, dass in Kürze ein Betrag von mehr als 100 Euro vom Konto des Empfängers abgebucht werde. Für Rückfragen werden 01805-Rufnummern angegeben, die sich von den Original-Nummern kaum unterscheiden. „Diese können aber hohe Kosten verursachen“, warnt Gärtner. Auch eine falsche Internetadresse wird als Kontaktmöglichkeit angegeben. Nutzer sollten diesen Link auf keinen Fall anklicken - auch hier drohe dem PC sonst ein Virenbefall. Grundsätzlich sollten Anwender sich nicht durch seriös klingende Absender dazu verleiten lassen, verdächtige E-Mail-Anhänge zu öffnen, rät Gärtner. „Gerade E-Mails, die Nutzer unaufgefordert erhalten, sind verdächtig.“ Im Zweifelsfall sei es ratsam, beim Absender nachzufragen.
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