Geldbuße für eMail-Spammer

In den Niederlanden ist ein eMail-Spanner für den Versand von mindestens neun Milliarden eMails zu einem Bußgeld in Höhe von 75.000 Euro verurteilt worden. Dies meldet die Telekom-Aufsicht in Den Haag.

Der Mann habe in den so genannten Spam-eMails für Pornografie, Erektionspillen, Sexartikel und Ähnliches geworben und damit mindestens 40.000 Euro verdient.

Das Bußgeld ist das höchste, das die niederländische Behörde je für die Versendung von derartige Vergehen ausgesprochen hat. Das Zusenden unerwünschter elektronischer Post ist in der Europäischen Union seit etwa zwei Jahren verboten. Versender von Werbung per eMail, Telefax oder SMS-Texten für Mobiltelefone müssen die Empfänger um Zustimmung fragen und dürfen ihre eigene Identität nicht verbergen.

Als besonders belastend wertete die niederländische Behörde es auch, dass dies durch die Manipulation hunderter PC-Systeme von nichts ahnenden Benutzern durchgeführt wurde. Die Behörde kam ihm unter anderem durch Hinweise der Software-Firma Microsoft auf die Spur.
Quelle: TecChannel-News vom 02.02.2007


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